Festbier-Ansatz in Ulm getestet

23.05.2017

In Hanauer Tracht sind Vertreter des Festausschusses 700 Jahre Eckartsweier am Montag nach Renchen-Ulm gefahren, um beim Bierbrauer den richtigen Ansatz für ihr Festbier zu überwachen.

Interessante Einblicke bekamen die Eckartsweierer am Montagmorgen in Ulm, wo ihr Festbier gebraut wird. Das hellbraune Getränk schmeckte wie gesüßter Tee und roch wunderbar wie Brot – Gerstenbrot.

Sprecher Edgar Reuter sowie die Ausschussmitglieder Klaus Teufel, Ralf Schäfer und Francis Schultz nahmen die ersten Arbeitsgänge, die für das Festbier im Juli dieses Jahres zum Fest gebraucht werden, in Augenschein. Was sie zuerst testeten, war die sogenannte Maische, und die schmeckte so wie oben beschrieben.

Dann ließen sie sich erklären, wie aus dieser Maische durch lange Liegezeit und erhöhte Temperatur der Zucker gelöst wird, der zum Vergären notwendig ist. Dann kommt später der Hopfen in Form von Pellets hinzu, eine sehr bittere Sache. Dann erst kommt die Hefe dazu und das Ganze fängt an zu gären – Alkohol entsteht.

Wie kommt die Farbe ins Bier? Durch Zugabe von geröstetem Malz in geringen Mengen kann der Bierbrauer die Farbe des Bieres beeinflussen, erklärte Braumeister Alexander Schneider. Die Maische für das Eckartsweierer Festbier hatte eine herrlich goldgelbe Farbe, die so richtig Appetit auf das Festbier machen könnte.

Wichtig war den Besuchern die Mitteilung an den Brauer, dass das Festbier in Eckartsweier nur 2 Euro pro 0,3-Liter-Glas kosten soll. »Wir wollen unser Fest feiern und nicht die Besucher schröpfen«, war die einhellige Meinung des Festausschusses zu diesem Thema. Darauf haben dann alle auch mal angestoßen, mit »normalem« Bier.

Autor: Klaus Elff (Kehler Zeitung, 23.05.2017)

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